2009-10-08
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Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung 2010
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Zürich – Schweizer Unternehmen erhöhen im kommenden Jahr die Saläre voraussichtlich im Schnitt um 1,9 Prozent. Das ergab die vom Beratungsunternehmen Hewitt weltweit durchgeführte Studie «Global Salary Inc-rease Survey 2009/2010».
Noch vor Jahresfrist haben hiesige Unternehmen für 2009 mit einer Salärsteigerung von 3,1 Prozent kalkuliert. Tatsächlich sind die Löhne hierzulande im Schnitt nur um 1,5 Prozent gestiegen, heisst es in dem kürzlich veröffentlichten Hewitt-Bericht. «Die Personalkosten wurden in diesem Jahr auf Grund der wirtschaftlichen Unsicherheit weltweit auf den Prüfstand gestellt», betont Mathias Kienholz, Vergütungsberater von Hewitt Associates in der Schweiz. Im derzeitigen Wirtschaftsumfeld sei es jedoch für Unternehmen besonders wichtig, ihre besten Mitarbeitenden engagiert zu halten, so Kienholz weiter, da diese insbesondere in schwierigen Zeiten einen wesentlichen Bei-trag zur Stärkung der Marktposition leisten.
Die in 46 Ländern durchgeführte Studie untersucht jährlich die Vergütungspraktiken von mehr als 5'000 Unternehmen. In der Schweiz flossen die Angaben von 130 Unter-nehmen in die Analyse mit ein. Die detaillierten Auswertungen nach Mitarbeitergrup-pen, Unternehmensgrösse, Branche und Land helfen Unternehmen im Planungsspro-zess sowie bei Vergütungs- und Talententscheiden.
Top Management: Keine höheren Lohnsteigerungen
Der Hewitt-Studie zufolge liegen sowohl die effektiven Salärerhöhungen im 2009 wie auch die prognostizierten Erhöhungsbudgets für das Jahr 2010 über alle Mitarbeiter-gruppen hinweg nahe beieinander. Dies im Gegensatz zu den 4 vergangenen Jahren, während deren das Top Management im Vergleich zur restlichen Belegschaft stärkere Lohnsteigerungen verzeichnen konnte.
Schweiz: Im europäischen Vergleich das Schlusslicht
Über die Landesgrenzen hinausblickend tragen Schweizer Arbeitnehmende mit der für 2010 erwarteten durchschnittlichen Salärerhöhung von 1,9 Prozent das Schlusslicht. Im deutschsprachigen Raum hat Österreich mit 2,7 Prozent die Nase vorn. Gemäss der Hewitt-Studie liegt Deutschland mit 2,5 Prozent leicht dahinter und befindet sich ähnlich wie UK im hinteren europäischen Mittelfeld. Bei den realen Lohnerhöhungen – unter Berücksichtigung der erwarteten Teuerung – reicht die Schweiz mit 1,5 Prozent Erhöhung die rote Laterne an die Türkei weiter.
Wert des Gesamtangebotes in den Vordergrund rücken
Derzeit stehen Unternehmen vor einer paradoxen Situation: Einerseits haben sie in der durch Kostendruck und Unsicherheit geprägten Wirtschaftslage einen besonders hohen Bedarf, ihre Mitarbeitenden zu motivieren. Andererseits stehen weniger finan-zielle Mittel zur Verfügung. Aus diesem Grund müssen Unternehmen den Wert des gesamten Leistungsspektrums besser vermitteln, und neben den monetären Vorteilen auch die nicht-monetären Aspekte vermehrt hervorheben. «Erfahrungsgemäss ist die Entlöhnung nicht der wichtigste Einflussfaktor auf das Mitarbeiterengagement. Andere Faktoren wir Entwicklungsmöglichkeiten, herausfordernde Tätigkeiten oder die Qualität der Vorgesetzten spielen oft eine wichtigere Rolle», erklärt Michael Bruggmann, Leiter der HR Beratung bei Hewitt in der Schweiz. «Rund der Hälfte der Unternehmen, für die wir Mitarbeiterbefragungen durchführen, ist es trotz der Wirtschaftskrise gelungen, das Engagement ihrer Belegschaft zu steigern. Gerade in Zeiten beschränkter Lohn-budgets können Unternehmen entscheidende Vorteile im Wettbewerb um Talente er-zielen, wenn Sie den Schwerpunkt auf die richtigen personalpolitischen Massnahmen setzen».
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Mathias Kienholz gerne zur Verfügung.
E-Mail: mathias.kienholz@hewitt.com
Über Hewitt Associates
Seit über 70 Jahren bietet Hewitt Associates in der Schweiz führende Beratungs- und Outsourcing-Dienstleistungen im Bereich der beruflichen Vorsoge und Human Resources. Hewitt arbeitet weltweit mit Grossunternehmen und mittelständischen Firmen sowie Pensionskassen an der Entwicklung, Kommunikation, Verwaltung und Implementierung von HR-Strategien. Dies beinhaltet unter anderem die Berufliche Vorsorge, Vergütung und Total Rewards, Performance-, Talent- und Change-Management.
Hewitt Associates (Börsenkürzel: HEW) ist mit rund 23'000 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern vertreten. In der Schweiz beschäftigt Hewitt über 170 Mitarbeitende in den Büros Zürich, Neuchâtel und Nyon. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hewitt.ch.
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